Zurück im Renngeschehen

Seit meinem Radunfall ist einige Zeit vergangen – inzwischen sind meine Verletzungen ausgeheilt und ich bin wieder gut im Training angekommen. So eine Zwangspause zu Beginn des Sommers wirkt sich natürlich aus wie die Trainingspause am Ende einer Saison. Von meiner über den Winter langfristig aufgebauten Form war, nachdem mein Schlüsselbein wieder zusammengewachsen war, leider wenig übrig. Der Einstieg ins Training war demnach stellenweise etwas zäh doch inzwischen merke ich, dass die Form wieder zurück kommt. Mit Geduld und hervorragender Physiotherapie ist auch die Beweglichkeit meiner Schulter wieder hergestellt. Darüber bin ich unglaublich froh!

Natürlich hatte ich trotz allem seit geraumer Zeit wieder große Lust Wettkämpfe zu bestreiten und wollte dabei zugleich möglichst fit sein. So hin- und hergerissen habe ich mich relativ spontan für einen Start beim Tristar in Rorschach entschieden. Ohne Erwartungen dafür mit Vorfreude und der natürlichen Aufregung bin ich ins Rennen gegangen.

Im Vorfeld hatte ich mir die größten Sorgen um das Schwimmen gemacht, umsonst wie sich herausstellen sollte, denn im Bodensee fühlte ich mich wohl wie ein Fisch. An den Anstiegen im Appenzeller Land hatte ich meine Freude, in den Abfahrten war ich auf der mir unbekannten und für den Verkehr nicht gesperrten Strecke nicht in der Stimmung möglichst schnell unten anzukommen. Beim abschließenden Lauf war an meiner Platzierung nicht mehr zu rütteln, das gab mir die Möglichkeit ein Tempo anzuschlagen bei dem ich mich wohl fühlte.

Es ist beruhigend zu wissen, dass ich Triathlon nicht verlernt habe! Das lässt mich mit Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe blicken. Auf dem Weg zum Inferno in der Schweiz, bei dem ich noch eine Rechnung offen habe, werde ich dort starten, wo ich bisher am häufigsten teilgenommen habe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.