Titelverteidigung beim Heidelbergman

Es ist genau nach meinem Geschmack. Beim Heidelbergman reihen sich zwischen Start und Ziel viele Höhenmeter auf einer Kurzdistanz aneinander. Es ist ein Wettkampf bei dem ich auf der Radstrecke voll auf meine Kosten komme und inzwischen durch meine Vorbereitungen auf den Inferno Triathlon auch auf der Laufstrecke ein gutes Gefühl habe.

Aber nun zum Anfang: Beim Schwimmen wollte ich mich zuerst von der Strömung des Neckars ins Ziel treiben lassen, merkte aber nach wenigen Metern, dass ich so nicht schnell genug die zweite Wechselzone erreichen würde. Also bemühte ich mich und ließ meine Arme schneller durch die trübe Brühe kreisen und bekam doch noch rechtzeitig die Kurve im begradigten Neckar. Als 17. Athlet verließ ich das Wasser. Nach einer verhaltenen ersten Radrunde kurbelte ich in der zweiten Runde mit mehr Energie und Motivation dem Königsstuhl entgegen. Auf der darauffolgenden Abfahrt konzentriete ich mich auf den anstehenden Lauf, was auf dem Weg durch die Altstadt nicht so einfach ist, denn das Denken auf den Kopfsteinpflasterpassagen ist gar nicht so einfach.

Mit einem komfortablen Polster verließ ich die zweite Wechselzone. Mit diesem Vorsprung und der Gewissheit, dass meine Beine mich berghoch auf dem Philosophenweg nicht im Stich lassen würden, rannte ich meiner Titelverteidigung in Heidelberg entgegen.

An dieser Stelle ein großer Dank an die Veranstalter des Heidelbergmans. Ihr habt erneut einen großartigen Triathlon organisiert. Ich komme gerne wieder.

Und vielen Dank an die Zuschauer, die mich zahlreich angefeuert haben.

Mein Glückwunsch an die Zweitplatzierte Katharina Wolff. Ich hoffe du erholst dich schnell wieder von deinem Radsturz. Weitere Glückwünsche an die Drittplatzierte Simone Hofmann.

(Foto: www.rhein-neckar-picture.de)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.