Mit einem 2. Platz die Cup-Wertung verteidigt

Mit jedem weiteren Tag nach meinem Inferno Erlebnis wurden analog zu den immer wärmeren Außentemperaturen meine Nächte kürzer und die Einsätze neben dem Sport nahmen zu.

Waren am Montag nur noch die Beine schwer, hatte ich am Dienstag mal wieder einen platten Reifen im Stadtrad und dieses Mal kein Flickzeug dabei. Unsere privaten Veränderungen nahmen am Mittwoch und Donnerstag viel Zeit in Anspruch. Am Freitag fuhr ich nach der Arbeit nach Bregenz, um am darauffolgenden Tag beim Trans Vorarlberg Triathlon einmal das zurück zu geben, was ich von zu Hause an Unterstützung bei vielen Wettkämpfen in den letzten Jahren erhalten habe. Auf meinen Papa bin ich wahnsinnig stolz, dass er aus seinem Geburtagsgeschenk alles herausgeholt hat und gleich seine neue Altersklasse gewonnen hat. Weil natürlich die Sieger gebührend gefeiert werden sollen, war die Nacht von Samstag auf Sonntag mal wieder sehr kurz. So kam ich müde wie noch nie zuvor zu einem Wettkampf und das bei einem meiner Lieblingsrennen, das ich 2015 und 2014 gewonnen habe sowie bei meiner ersten Teilnahme 2013 als Dritte beendete. Für die Titelverteidigung hätte es also ein Wunder gebraucht, auch wegen der Startzusage von Carina Brechters. Aber nun zum Rennen:

Ich kann mich nicht daran erinnern jemals so schlecht geschwommen zu sein. Ich kam mit rund vier Minuten Rückstand auf Carina und hinter einem halben Dutzend weiterer Frauen aus dem Wasser. Als ich meinen Rückstand erfahren habe war ich nicht überrascht, weil ich schon im Wasser ein schlechtes Gefühl hatte. Darum musste ich auf dem Rad wirklich hart arbeiten, um im Viernheimer Stadion als Zweite direkt vor Simone Hofmann in die Laufschuhe wechseln zu können. Simone hat mich auf dem Rad auf der anspruchsvollen und abwechslungsreichen Strecke gefordert, klebte auf der ersten Hälfte der Laufstrecke an meinen Fersen bis ich Aufwind bekam und ein Loch zwischen uns reißen konnte, das ich bis ins Ziel verteidigte.

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Nach so einer Woche und mit der Vorbelastung Inferno bin ich mit dem Ergebnis wirklich zufrieden. Ich habe fast zwei Stunden alles geben. Die restliche Zeit von meiner Wettkampfdauer habe ich im Hemsbacher Wiesensee verbracht.

Schlussendlich habe ich mit diesem 2. Platz den Titel beim BASF Triathlon Cup Rhein-Neckar verteidigen können. Darüber freue ich mich sehr!

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Fans und Helfern an und auf der Strecke.

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1 comment

  1. Stefan

    Congratulations!!!

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