ETU Europameisterschaft und Challenge Walchsee

Drei Mitteldistanzen in sieben Wochen, meine Wettkampfsaison ist in vollem Gange. Ich merke wie sich die Routine wieder einstellt und das Tasche packen im Vorfeld schneller geht. Doch egal wie oft ich an einer Startlinie stehe, die Aufregung vor einem Wettkampf stellt sich immer ein. Das ist auch gut so, denn ich denke wenn die Aufregung eines Tages ausbleibt, dann hätte ich meine Ansprüche an mich selber verloren und das Ergebnis wäre mir egal.

Nach dem Wettkampf verhält es sich ähnlich. Ein Rennen ist auf der Ziellinie entschieden, während ich manchmal noch etwas Zeit brauche, um den Wettkampf zu verarbeiten und daraus zu lernen. Wenn ich immer mit meiner Leistung zufrieden wäre, dann wäre dies eine schlechte Grundlage um, mich zu verbessern.

Bei der ETU Europameisterschaft im Rahmen der Challenge Walchsee hatte ich mir mehr zugetraut als Platz 7. Zu diesem Ergebnis haben alle Disziplinen beigetragen und doch habe ich mich nur beim Laufen selber enttäuscht. Nachdem ich mir schwimmend eine gute Ausgangslage erarbeitet hatte, die ich radelnd ausbauen konnte, wurde der Halbmarathon zu schnell zu schwer und ich kämpfte mich ins Ziel. Ob es an der Hitze, der Covid-19-Impfung, der mir fehlenden Substanz, einem schlechten Tag oder an allem zusammen lag, das weiß ich nicht. Mir darüber tagelang den Kopf zu zerbrechen ist nicht hilfreich. Lieber nehme ich das Gute mit in den auf die Erholung folgenden Trainingsblock, damit ich für die nächsten Rennen besser aufgestellt bin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.