Ein Wechselbad der Gefühle

Eine Verletzung wird im wahrsten Sinne des Wortes zu einer nervigen Sache wenn der Nerv beteiligt ist. Ursache für meinen Muskelfaserriss war ein blockierter Nerv.

Während sich der Nerv beruhigte fand ich zurück ins Lauftraining und an die Startlinie des Triathlon Bregenz. Ich freute mich sehr auf die Wettkampfluft und war gleichzeitig mega gespannt welche Leistung möglich sein würde. Für das Schwimmen war ich guter Dinge. Es ist die Disziplin, die ich im letzten Vierteljahr immerfort trainieren konnte und ich darum deutlich mehr Zeit im Schwimmbecken verbracht habe als sonst. Schon beim Alpseeschwimmen in Immenstadt hatte ich Spaß und ein gutes Gefühl. Auf meine Radleistung kann ich erfreulicherweise schon immer vertrauen. So beunruhigte mich das unstete Training nicht zu sehr. Im Gegensatz zum Laufen.

Keiner der Filme in meinem Kopfkino hatte mir solch ein gelungenes Rennen gezeigt wie ich tatsächlich in Bregenz abrufen konnte – und natürlich war meine Freude darüber groß. Mindestens so groß war in diesem Moment auch die Erleichterung wieder wettkampffähig zu sein.

Im Nachhinein war der Start beim Triathlon Bregenz (zu) mutig und neben dem Siegerpokal habe ich einen Rückschlag mit nach Hause gebracht. Ich übe mich weiter in Geduld bis zur vollständigen Genesung.

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